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Ran an die Taste! Ran an den Block! Hier veröffentlichen Schüler und Schülerinnen ihre besten Texte

 
Dir ist eine spannende, lustige oder nachdenkliche Geschichte eingefallen und du willst sie dringend erzählen? Oder du hast etwas Interessantes, Ärgerliches, Schönes erlebt und du willst darüber berichten, weil du findest, dass das noch viele andere erfahren sollten?

Hier stehen die besten Texte, die entweder still zuhause oder in einer unserer Schreib-AGs entstanden sind - sei es die AG kreatives Schreiben von Frau Hansen oder die Journalismus-AG von Frau Schirrmacher oder auch im Unterricht. Wenn du auch lernen willst, richtig gut zu schreiben, lies die Texte, lass dich inspirieren und komme in eine der AGs.
Viel Spaß beim Schmökern!

Immer häufiger kommt die Sonne raus - höchste Zeit, um euch unsere Lieblingsplätze in Höchst zu verraten:


Die Brücke über der Nidda
Der perfekte Ort, um einfach mal loszulassen, nachzudenken und runterzukommen. Das Vogelzwitschern und das Wasserrauschen entspannen. Die Bäume bewegen sich im Wind. Es gibt keine Menschenmenge um einen herum, die nerven könnte. Und wenn da mal jemand vorbeiläuft, kommt er oder sie friedlich über die Brücke. Während wir ein paar Fotos schießen, scheint uns die Sonne ins Gesicht. Freunde treffen sich dort und genießen die Zeit miteinander. Wir schauen uns gemeinsam die weißen Schwäne und die Enten an. Trotz unserer Probleme bringt uns dieser Ort zum Lächeln. Deswege ist dieser Ort unser Lieblingsort.

Miradie und Alexandra
 
  Unser kleiner Geheimtipp

Man hört die Vögel zwitschern und besonders im Sommer ist es dort angenehm warm und sonnig. Vor allem mit Getränken kann man sich dort auf den bequemen Holzliegen sehr gut entspannen. Worüber wir reden? Über einen Teil unserer eigenen Schule. Den Vorplatz des BikuZ. Dieser ist in Höchst äußerst beliebt. Nicht selten sieht man dort eine Gruppe von Jugendlichen, die sich dort unterhalten. Falls man nicht so viel Zeit hat, sich es richtig gemütlich zu machen, kann man sich an einigen Stellen einfach im Stehen anlehnen. Am Rand des Platzes ist auch für Natur noch Platz. Dort ist eine Reihe von Bäumen gepflanzt, die dem modernen Bau des BikuZ und dem modernen Vorhof einen kleinen Touch von Natur geben. Nun zum BikuZ selbst. Dies ist genau nebenan - ein weiterer Vorteil dieses schönen Ortes: So kann man sich als Schüler an freien Nachmittagen in der Bücherei ein Buch ausleihen und dieses dann auf einer der Liegen lesen. Zusammen mit der angenehmen Atmosphäre kann das Balsam für die Seele sein. Alles in allem ist dies ein leicht mit dem Fahrrad und zu Fuß erreichender Geheimtipp Höchsts.

Cedric Lehmann
Höchst - wie kann man das nur beschreiben?

Eine Gasse, menschenleer. Vielleicht mal ein zwitschernder Vogel, sonst Stille. Mein erster Gedanke ist: "Frankreich", eine ruhige Gasse wie im Film, kühler und frischer Steingeruch zieht in die Nase. Bunte, unterschiedlich große, alte und kleine Häuser, die die Gasse mit einer gewissen Art von Leben füllen. Das ist Höchst für mich. Höchst wiederum ist ein kleiner Teil von Frankfurt, der aber mit unfassbar viel Stimmung erfüllt ist. Das Herz von Höchst ist die kleine Altstadt, das Schloss, der Schlosshof, der Marktplatz und - dann doch - die Menschen, die diesen Ort zu etwas ganz Besonderem machen.
 
   
   
   

   
   

Die "Nummer gegen Kummer" kennt jeder - doch wie fühlt es sich an, beim Kindersorgentelefon anzurufen?

Was passiert eigentlich, wenn man beim Kindersorgentelefon anruft? Wer sind die Leute, die sich da melden? Was bringt einem das Gespräch? Lohnt es sich anzurufen? Wir konnten einen Berater gewinnen, uns in Höchst persönlich zu besuchen.

Als uns der freundliche ältere Herr - früher einmal selbst Lehrer - besucht, mache ich mit ihm einen Probelauf eines Gespräches am Telefon. Wir sitzen Rücken an Rücken. Ich fange an zu sprechen, ich begrüße ihn und wir kommen langsam ins Gespräch. Anders als beim Arzt oder im Gespräch mit einer Freundin muss ich mich nicht mit Name vorstellen und diese Anonymität gibt mir Sicherheit. Anfangs ist es sehr komisch und am liebsten hätte ich wieder „aufgelegt“, aber dann stecke ich schon mitten im Gespräch. Ich fange an, ihm mein erfundenes Problem zu schildern, in dem es darum geht, dass meine Eltern sich ständig streiten und ich nicht mehr damit umgehen kann. Je mehr ich mit ihm rede desto einfacher wird. Ok, ich möchte nicht lügen, es ist erst sehr schwierig, einer fremden Person etwas Privates und sehr Persönliches von mir zu erzählen. Er ist ruhig, aber trotzdem mitfühlend und es fühlt sich nach einer Zeit gut an, ihm etwas zu erzählen, was eine große Last von mir nimmt. Es fühlt sich an, als würde er ein Stück meiner Last auf sich nehmen und somit fühlt ich mich leichter. Er stellt gute Fragen, die mich zum Nachdenken bringen und es tut gut, mit jemanden zu reden, der dir einfach nur zuhört und sich für dich und für das, was du sagst, zu interessieren. Er hört sich vertrauenswürdig an, wie ein Großvater oder wie ein großer, vertrauenswürdiger Bär aus einem Märchen. Er nimmt sich viel Zeit für mich und hört mir aufrichtig zu. Als er mich gegen Ende hin fragt, was ich jetzt vorhabe und was ich jetzt gerne tun würde, habe ich zwar keine Idee, aber er macht einen guten Vorschlag. Er meint, dass ich mit meinen Eltern reden oder ein anderes Familienmitglied einschalten solle, zum Beispiel meine Tante.
Das Tolle am Schülersorgentelefon ist, dass der Anrufer das Gespräch leitet und er entscheidet, wann es anfängt und wann es endet. Das Schülersorgentelefon war für mich in diesem Falle sehr hilfreich und es ist eine fantastische Idee für Kinder, die jemanden zum Reden brauchen, aber es gehört immer viel Mut dazu, ein derartiges persönliches und intimes Gespräch zu führen.

PS: Meinen Eltern geht es gut!  ;-)

Dorothea Endl




Hässliches Frankfurt? – Schönes Frankfurt!

Nach mehr als einem Jahr Bauarbeiten scheint das Ende des Leidens in Sicht zu sein

Höchst. Der Busbahnhof am Höchster Bahnhof wird grundsaniert. Seit mehr als einem Jahr suchen sich Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer täglich neu ihren Weg durch das Labyrinth von rot-weißen Bauzäunen. Anwohner und Ladenbesitzer sind verärgert, die Baustelle ist laut, schmutzig und vergrault die Kundschaft. Doch das Ende der Baustelle scheint in Sicht zu sein: Seit Mitte September schließt sich eine Grube nach der anderen, werden Fahrspuren aus Asphalt sichtbar. Die Journalismus-AG der Leibnizschule konnte gerade noch einen Blick in die Unterwelt werfen und hat dazu den Bauleiter vor Ort, Jörg Gutjahr, Passanten und Ladenbesitzer interviewt.
„Wir arbeiten hier seit Oktober 2017, Ende 2019 sind wir fertig“, stellt Jörg Gutjahr in Aussicht. Das Projekt heißt „Schönes Frankfurt", verrät das riesige Bauschild vor dem Bürgeramt Höchst auf der anderen Straßenseite. Doch „schön“ ist nicht das Wort, das einem angesichts der Löcher im Boden, der Bagger, Schotterhaufen und herumliegender Rohre einfällt. Und: Es stinkt nach Kanalisation und heißem Gummi. Eineinhalb Meter tiefer steht der Mann in einer Grube, der das Gummi stinken lässt. Er hantiert mit einer Art Flammenwerfer und verschweißt Kabel-Ummantelungen. Doch Vorsicht – dieses Kabel versorgt den gesamten Bahnhof mit Strom. Da darf kein Fehler passieren.
Täglich arbeiten hier sechs bis acht Bauarbeiter, rund acht Stunden plus Pause. „Dieser Sommer war perfekt, um zu bauen“, erzählt Gutjahr erfreut. „Tödlich ist es jedoch, wenn es richtig anfängt zu regnen. Da kann ich meine Leute nur noch nach Hause schicken.“ 
Manches Mal im vergangenen Jahr hätten vor allem Ladenbesitzer die Bauarbeiter gern für immer nach Hause geschickt. Diesen Eindruck jedenfalls vermittelt nicht nur Mehmet Uguszuklu, der die Pizzeria, den Dönerladen und den Kiosk an der Dalbergstraße besitzt: „Es gibt viel Dreck und ich verliere Kundschaft“, erklärt er und schaut dabei etwas genervt auf den Bordstein vor seiner Ladenzeile, der deutlich schmutziger ist als andere Bordsteine in Frankfurt. „50 Prozent meines Umsatzes habe ich eingebüßt!“ Ganz Ähnliches berichtet der Bäcker, der früher einen festen Laden vor dem Bahnhof hatte. Seit einem Jahr bietet er nur noch die Hälfte seiner belegten Brötchen und des duftenden Süßgebäcks ein einer Art Wohnwagen an. „Mich hat der Bau sehr gestört!“, schimpft er. „Ich habe zuerst viele Kunden verloren, die Arbeiten haben viel zu lange gedauert!“ Seit Kurzem aber hat er seinen Wagen direkt vor den Bahnhofseingang gestellt – und auf einmal bilden sich wieder Schlangen. Eine Friseurin, die ihren Laden an der Ludwigshafener Straße hat, nennt die Bauarbeiten „eine Katastrophe“. Auch sie jammert über Lärm und Dreck. Doch Kunden habe sie keine verloren. Haare wachsen immer. Ob mit oder ohne Baulärm.

Die Baustelle in Zahlen
  • Im Winter 2019 sollen die Arbeiten an der Baustelle in Höchst abgeschlossen sein.
  • Der Umbau des Bahnhofsvorplatzes im Süden des Bahnhofsgebäudes kostet 4,6 Mio. Euro. Größtenteils trägt sie die Stadt Frankfurt. Der Main-Taunus-Kreis trägt 1,9 Mio. Euro.
  • Die Bauarbeiten im Norden des Bahnhofsareals sind abgeschlossen (Beginn: 2014), die Bahnsteige und die Unterführung sind saniert, die Arbeiten im Süden laufen seit Oktober 2017.
  • Je nach Quelle nutzen 25.000 bis 45.000 Fahrgäste täglich den Bahnhof in Höchst.
  • Die Sanierung des Empfangsgebäudes will die Bahn im Jahr 2020 angehen.

Umziehen musste schließlich auch der Laden, der seit dem Umzug sein Markenzeichen, die grasgrüne Farbe, deutlich  sichtbar an der Ladentüre in der Leverkuser Straße angebracht hat: Fahrrad Kriegelstein. „Der Umzug war stressig und teuer, viele Kunden haben gedacht, wir sind weggezogen“, sagt ein Mitarbeiter. "Doch die Kundenzahl pendelt sich langsam wieder auf die Zahl vor dem Umzug ein." Stellfläche für reparaturbedürftige Räden hätten sie verloren, dennoch könne man hier besser arbeiten, es sei von der Sraße her ruhiger.
Bauleiter Jörg Gutjahr ist all diese Kritik gewöhnt. Der gelernte Straßenbauarbeiter und Industriemeister hat seine Finger schon in vielen Großbaustellen in Frankfurt wie am Skyline Plaza. Während Mehmt Uguszuklu und seine Händerkollegen zurzeit nur Löcher, Schutt und Chaos wahrnehmen, hat der erfahrene Polier den fertigen Bahnhofsvorplatz schon im Kopf. Er sieht vor seinem inneren Auge, wo demnächst Busse über glatten Asphalt rollen, wo Fahrgäste auf der neuen, breiten Warte-Insel stehen werden. Was mag Gutjahr an seinem Job? „Wenn ich am Abend im Auto sitze, nach Hause fahre und weiß, was wir geschafft haben.“ 

Text: Alexandra, Dorothea, Elisabeth, Merisa, Lara, Leni, Miradie, Nina, Philipp, Tim - aus der Journalismus AG 2018




Leila Becirovic und Khalid Lakniti aus der 8a haben die GeWi-AG besucht, also die AG Gesellschaftswissenschaften
Es ist Montagnachmittag. Elf Schüler der GeWi-AG setzen sich vor den Computer und verfassen - als wäre es das Normalste auf der Welt - eine E-Mail an eine Schule aus Kenia. Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten: 
  • "Hallo zusammen! Wir haben ein paar Fragen an euch. Wir sind aus der Leibniz Schule in Frankfurt am Main. Wir sind sehr neugierig und würden gerne erfahren, wie die Schule in Kenia so ist. Unsere erste Frage ist: Wann fängt bei euch die Schule an? In unserer Schule beginnt der Unterricht um 7.55 Uhr. Für alle Schüler/innen ist das viel zu früh! Wie gestaltet sich anschließend euer Tag? Wann habt ihr Pausen und lange gehen diese? Bei uns gibt es jede zweite Stunde eine 15-minütige Pause und nach jeder Stunde eine 5-minütige. Zeit zum Essen und Trinken haben wir schon mal. Wie ist es bei euch? Dürft ihr während des Unterrichts trinken und essen? Wir würden gerne mit euch in Kontakt bleiben und noch mehr Fragen stellen. Wir würden uns freuen, wenn wir ihr uns zurückschreiben würdet! Mit freundlichen Grüßen!"
Worüber sich die Schüler in der GeWi-AG jedes Mal freuen, ist der Kontakt oder Austausch mit anderen Schulen. Zum Beispiel kontaktieren sie Schulen in Afrika, Asien und anderen Kontinenten. Die GeWi-Schüler schreiben Briefe, Mails und schicken Videos und Pakete mit Geschenken an ihre Partner. In der AG sind elf Kinder aus der 7. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Herrn Görner. 
Zurzeit beschäftigen sie sich mit Kinderrechten, wozu sie auch eine Präsentation erstellen, mit der sie an einem Wettbewerb teilnehmen möchten. In kleineren Gruppen haben die Kinder schon angefangen, Videos und Power Point Präsentationen über verschiedene Kinderrechte zu machen, wie zum Beispiel über Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit. Obwohl die Themen, an denen die Kinder arbeiten, sehr anspruchsvoll sind, geht es recht lustig und entspannt zu. "Um bei der Wahl eines WPU-Pflichtfachs Bescheid zu wissen, was Gesellschaftswissenschaft ist, ist die GeWi-AG eine gute Erfahrung", sagt Herr Görner. Er leitet die AG sehr gerne. "Am besten gefällt mir die Zusammenarbeit mit den Kindern", sagt uns der Lehrer für PoWi, Ethik und Erdkunde. "Die Kreativität der Kinder lässt mich manchmal staunen."


Carlotta Schremb führt euch in den Keller der Leibnizschule - zur Theater AG

Als ich den Raum der Theater-AG betrete, bin ich kurz erstaunt: Die Fünft- bis Siebtklässler sitzen in einem Halbkreis auf dem Boden und hören aufmerksam der Lehrerin zu, die gerade die Aufgabe für die Stunde erklärt: "Wir spielen jetzt als Erstes die Szenen nacheinander." Kurz darauf rennen von der einen Ecke aus drei Mädchen durch den Raum. Andere Ecke: Ein Schüler geht über einen improvisierten Zebrastreifen aus Arbeitsblättern, während ein anderer Schüler mit einem unsichtbaren Auto auf ihn zufährt.
Jeden Montag trifft sich die Theater-AG im Raum H -.04, um mit Frau Schäfer ein Theaterstück einzustudieren und für die Aufführung zu proben. "(K)ein Mord mit Aussicht" - so heißt das Stück, das dieses Jahr aufgeführt wird. 
Bei den Proben treffen sich die Schüler erst in Kleingruppen und üben ihre Szenen. Diese werden im Anschluss vor den restlichen Schülern vorgetragen und von ihnen bewertet und verbessert: "Vielleicht kannst du dort noch 'n bisschen lauter reden!", schlägt eine Schülerin vor. Doch heute erzählen die jungen Schauspieler mal aus einer anderen Perspektive, weil eine Reporterin fragt: "Warum bist du in dieser AG?" Viele sind in der AG, weil sie Spaß am Theater haben und ihre Kreativität ausweiten wollen. "Wie fühlst du dich auf der Bühne?" Am Anfang sind die meisten nervös und werden erst im Lauf des Stücks immer sicherer. Aber alle bestätigen, dass der Applaus, der damit verbundene Stolz, das Beste am Theaterspielen sind. 


Delia Kleinschmidt und Lea Baron aus der 8a haben in der AG Naturwissenschaften mitgemischt. Daniel Preißmann (7c) hat Erinnerungen beigesteuert:  

Magst du Naturwissenschaften? Hast du einen starken Teamgeist? Und liebst es zu experimentieren? Dann bist du hier genau richtig! Die NaWi-AG hat acht Mitglieder - sechs Mädchen und zwei Jungs, die schon viel in diesem Halbjahr gemacht haben. Sie haben zum Beispiel Papier hergestellt und einen Hocker aus Pappe gebaut, der mehr als das einhundertfache seines eigenen Gewichts tragen kann. Dies war übrigens das Lieblingsprojekt der Schüler. Daniel erinnert sich aus seiner AG-Erfahrung an ein Experiment, bei dem man ordentlich Fett verbrennen konnte. Nein, natürlich sind nicht Kalorien gemeint, sondern flüssiges Fett, wie Pflanzenöl. Mithilfe eines Bunsenbrenners wurde es erhitzt und mit Wasser aus einer Flasche bespritzt. Es entstand eine riesige Stichflamme. Die Reaktion der Umstehenden? Einige erschraken enorm. Andere, die das Ergebnis schon ahnten, sahen entspannt zu. 
Als wir zu Besuch waren, haben sie sich mit der Chromatographie beschäftigt. Hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht. Die Chromatographie ist ein physiaklisches Trennverfahren. Man kann mit Hilfe von Wasser die Farbpigmente eines Stiftes trennen, wodass man erkennt, aus welchen Farben sich die Farbe eines Stiftes zusammensetzt. Es ist also nicht so schwer, wie es wohl für die meisten klingt. Wie ihr jetzt wahrscheinlich gemerkt habt, ist das aktuelle Thema der NaWi-AG Farbe. Auch wenn sich das nicht so spannend anhört, hat man in dieser Stunde gemerkt, dass es es sehr interessant ist. Man konnte deutlich erkennen, dass die Schüler motiviert waren und Spaß am unterricht hatten - sie hörten gespannt zu. In Zukunft wird es laut der AG-Leiterin Frau Klaric, mehr Ausflüge geben - wie zum Beispiel an die Frankfurter Goethe-Universität. Falls euch diese AG anspricht, könnt ihr euch ab dem kommenden Schuljahr anmelden und eine Menge Spaß erleben. Die AG findet jeden Montag im Raum H1.22 statt. 

Fernando Kannengießer ist in der AG kreatives Schreiben in die Welt der Fantasie eingetaucht: 

Ein dunkler Garten voller Magie, wunderschön aber absolutes Gefahrengebiet. Das ist die Idee einer Schülerin zum Thema "Traumgarten". Zumindest für den Besitzer des Gartens, eine schwarze Hexe, ist dies der ideale Garten. Andere lassen einen Zwerg Herr ihres Gartens sein, oder einen verschollenen Gott. Ja, genau das mache die AG aus. Jeder habe wunderbare Ideen und respektiere die des anderen, erzählen die Teilnehmer. Die Gruppe ist gut gelaunt und jeder ist locker, an an diesem Tag gestalten sie die Adventslesen-Plakate und aus kreativem Schreiben wird kreatives Zeichnen. 
"Deshalb macht mir das Spaß, man schreibt seinen überfüllten Kopf leer und irgendwann schaut man sich die Texte an und erinnert sich fröhlich daran, war für einen Spaß das Schreiben macht", meinen die 15 Schüler in Frau Hansens AG. Tolle Geschichten zu verändern, das ist ebenfalls ein Grund, aus dem die Schüler und Schülerinnen ihr Hobby auch in der AG ausüben. Eifrig stellen sich die Kinder ihre Arbeit vor und Frau Hansen lässt das zu, denn sie denkt: "Normalerweise ist es ruhig und jeder ist beim Schreiben für sich, aber beim Malen ist das erlaubt. Den Schülern dabei zuzusehen, wie sie frei von Regeln und Anleitung drauflosschreiben und dabei Spaß haben, motiviert mich, diese AG zu führen", fährt Frau Hansen fort. "Die Kinder der verschiedenen Klassen zusammenarbeiten zu lassen, ist schön", erklärt Frau Hansen. 
Wenn du also kreativ bist, kannst du dich dort auf jeden Fall ganz ausleben. 

Philipp Siegler bewegt sich unter Springern, Türmen, Damen und Bauern - und interviewt einen Teilnehmer der Schach-AG, Daniel Preißmann, und ihren Leiter, Herrn Schramm - er ist professioneller Schachtrainer: 

Daniel, warum hast du dich für diese AG entschieden? 
Daniel: Schach ist eines meiner Hobbys.
Gefällt dir die AG? 
Daniel: Ja, weil die AG eine schöne Abwechslung zum Alltag ist. 
Könnte Herr Schramm, der Leiter der AG, etwas besser machen? 
Daniel: Ich finde, Herr Schramm könnte die AG mehr wie eine Unterrichtsstunde gestalten.
Würdest du dich dann denn wieder einwählen? 
Daniel: Klar, auf jeden Fall, es macht mir sehr viel Spaß, Schach zu spielen.
Herr Schramm, seit wann leiten Sie die AG? 
Herr Schramm: Seit mehr als sieben Jahren.
Sind die Schüler motiviert bei der Sache? 
Herr Schramm: Unterschiedlich, die meisten aber schon. Ich sehe ja, wer häufig kommt.
Was macht man hier? 
Herr Schramm: Wir spielen häufig Turniere oder probieren verschiedene Schachvarianten aus, wie z.B. Räuberschach und Blindschach. Natürlich bringe ich den Anfängern ermal die Regeln bei. 
Wem würden Sie empfehlen, die AG zu besuchen? 
Herr Schramm: Eigentlich ist es für jeden etwas. Die lauten Schüler lernen, sich zu konzentrieren, die ruhigen und geschickten lernen, logisch zu denken oder werden darin gefördert.

 

 


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