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Ran an die Taste! Ran an den Block! Hier veröffentlichen Schüler und Schülerinnen ihre besten Texte

 
Dir ist eine spannende, lustige oder nachdenkliche Geschichte eingefallen und du willst sie dringend erzählen? Oder du hast etwas Interessantes, Ärgerliches, Schönes erlebt und du willst darüber berichten, weil du findest, dass das noch viele andere erfahren sollten?

Hier stehen die besten Texte, die entweder still zuhause oder in einer unserer Schreib-AGs entstanden sind - sei es die AG kreatives Schreiben von Frau Hansen oder die Journalismus-AG von Frau Schirrmacher oder auch im Unterricht. Wenn du auch lernen willst, richtig gut zu schreiben, lies die Texte, lass dich inspirieren und komme in eine der AGs.
Viel Spaß beim Schmökern!

 
 

 

Immer häufiger kommt die Sonne raus - höchste Zeit, um euch unsere Lieblingsplätze in Höchst zu verraten 

Die Brücke über der Nidda
:
Der perfekte Ort, um einfach mal loszulassen, nachzudenken und runterzukommen. Das Vogelzwitschern und das Wasserrauschen entspannen. Die Bäume bewegen sich im Wind. Es gibt keine Menschenmenge um einen herum, die nerven könnte. Und wenn da mal jemand vorbeiläuft, kommt er oder sie friedlich über die Brücke. Während wir ein paar Fotos schießen, scheint uns die Sonne ins Gesicht. Freunde treffen sich dort und genießen die Zeit miteinander. Wir schauen uns gemeinsam die weißen Schwäne und die Enten an. Trotz unserer Probleme bringt uns dieser Ort zum Lächeln. Deswegen ist dieser Ort unser Lieblingsort. (Miradie Gora und Alexandra Darde)

Unser kleiner Geheimtipp: Man hört die Vögel zwitschern und besonders im Sommer ist es dort  angenehm warm und sonnig. Mit Getränken kann man sich dort auf den bequemen Holzliegen sehr gut entspannen. Worüber wir reden? Über einen Teil unserer eigenen Schule. Den Vorplatz des BikuZ. Dieser ist in Höchst äußerst beliebt. Nicht selten sieht man dort eine Gruppe von Jugendlichen, die sich dort unterhalten. Falls man nicht so viel Zeit hat, sich es richtig gemütlich zu machen, kann man sich an einigen Stellen einfach im Stehen anlehnen. Am Rand des Platzes ist auch für Natur noch Platz. Dort ist eine Reihe von Bäumen gepflanzt, die dem modernen Bau des BikuZ und dem modernen Vorhof einen kleinen Touch von Natur geben. Nun zum BikuZ selbst. Dies steht genau nebenan - ein weiterer Vorteil dieses schönen Ortes: So kann man sich als Schüler an freien Nachmittagen in der Bücherei ein Buch ausleihen und dieses dann auf einer der Liegen lesen. Zusammen mit der angenehmen Atmosphäre kann das Balsam für die Seele sein. Alles in allem ist dies ein leicht mit dem Fahrrad und zu Fuß erreichbarer Geheimtipp in Höchst. (Cedric Lehmann)                                  






Höchst. Wie kann man das nur beschreiben?
Eine Gasse, menschenleer, vielleicht mal ein zwitschernder Vogel sonst Stille, mein erster Gedanke ist: "Wie Frankreich." Irgendwie ist es wie im Film, ein kühler und frischer Steingeruch zieht mir in die Nase, vor meinen Augen mischen sich bunte, unterschiedlich große, alte und kleine Häuser, die die Gasse mit einer gewissen Art von Leben füllen. Das ist Höchst für mich. Höchst ist ein kleiner Teil von Frankfurt, der aber von unfassbar viel Leben erfüllt ist. Das Herz von Höchst ist die kleine Altstadt, das Schloss, der Vorhof, der Marktplatz und die Menschen, die diesen Ort zu etwas ganz Besonderem machen. (Dorothea Endl und Leni Michael).

Ort der Ruhe und Gelassenheit: Der Main. Einmal raus an die frische Luft und wieder rein in den Alltag. Dies ist mir aufgefallen, als ich heute am Main entlanggelaufen bin. Es gibt Sitzgelegeheiten, wenn man sich einfah mal zurücklehnen möchte. Man hört die Vögel zwitschern und manchmal erkennt man auch, wer da singt. Das ein oder andere Eichhörnchen sieht man auch, wie es seine Wintervorräte wieder ausgräbt. Man kann das Rauschen des Windes in den Bäumen genießen, der manchmal auch die Blätter auf dem Boden tanzen lässt. Fahren Schiffe über den Main, erklingt das Rauschen der Wellen, das man voll und ganz genießen kann. Würde man es in Emotionen ausdrücken, liegt auf allem hier am Ufer eine große Ruhe und Gelassenheit. (Lara Jüptner).

Traumtee: Es duftet nach gutem Tee. Die große, weiße Tasse steht auf einem wackeligen Blechtischchen und lädt zum Hinsetzen ein. Sonne erreicht die winzige, ummauerte Terrasse nur am hohen Mittag, wenn die Strahlen senkrecht in die schmale Antoniterstraße zwischen Höchster Markt und Bolongarostraße fallen. Jetzt ein Buch, eine halbe Stunde Zeit, eine weiche Decke, ein Stuhl… Das wäre mein Lieblingsplatz…. wenn er nicht zu einem Privathaus gehören würde, wenn nicht noch Winter wäre und Blechtisch, Buch und Tee noch Phantasie. Einladend ist sie trotzdem, die Terrasse im Puppenstubenformat. (Frau Schirrmacher)

Die Schiffsmeldestelle meldet: Frühling! Die Wiese, die im Sommer als Stellfläche für die Liegestühle und die kleinen Tische der Schiffsmeldestelle dient, ist jetzt, im Frühling, gerade dabei, sich vom Frost zu erholen. Sie sieht noch ein bisschen matt aus, so, als würde sie sich an den Schnee erinnern, über den viele Kinder mit ihren Schlitten juchzend gerauscht sind. Wenn der ersehnte Sommer endlich anklopft, es draußen wieder warm wird und die Vögel wieder zwitschern, lädt dieser Platz dazu ein, sich mit Freunden zu treffen, eine Kleinigkeit zu essen oder bloß alleine etwas Sonne zu tanken. Dann riecht man den Duft der Blumen, die vereinzelt auf der Wiese stehen, man lässt sich von der leisen Lounge-Musik tragen und lauscht dem leisen Plätschern des Wassers gegen die Kaimauer. (Philipp Siegler)


Hässliches Frankfurt? – Schönes Frankfurt!
Nach mehr als einem Jahr Bauarbeiten scheint das Ende des Leidens in Sicht zu sein

Höchst. Der Busbahnhof am Höchster Bahnhof wird grundsaniert. Seit mehr als einem Jahr suchen sich Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer täglich neu ihren Weg durch das Labyrinth von rot-weißen Bauzäunen. Anwohner und Ladenbesitzer sind verärgert, die Baustelle ist laut, schmutzig und vergrault die Kundschaft. Doch das Ende der Baustelle scheint in Sicht zu sein: Seit Mitte September schließt sich eine Grube nach der anderen, werden Fahrspuren aus Asphalt sichtbar. Die Journalismus-AG der Leibnizschule konnte gerade noch einen Blick in die Unterwelt werfen und hat dazu den Bauleiter vor Ort, Jörg Gutjahr, Passanten und Ladenbesitzer interviewt.


„Wir arbeiten hier seit Oktober 2017, Ende 2019 sind wir fertig“, stellt Jörg Gutjahr in Aussicht. Das Projekt heißt „Schönes Frankfurt", verrät das riesige Bauschild vor dem Bürgeramt Höchst auf der anderen Straßenseite. Doch „schön“ ist nicht das Wort, das einem angesichts der Löcher im Boden, der Bagger, Schotterhaufen und herumliegender Rohre einfällt. Und: Es stinkt nach Kanalisation und heißem Gummi. Eineinhalb Meter tiefer steht der Mann in einer Grube, der das Gummi stinken lässt. Er hantiert mit einer Art Flammenwerfer und verschweißt Kabel-Ummantelungen. Doch Vorsicht – dieses Kabel versorgt den gesamten Bahnhof mit Strom. Da darf kein Fehler passieren.
Täglich arbeiten hier sechs bis acht Bauarbeiter, rund acht Stunden plus Pause. „Dieser Sommer war perfekt, um zu bauen“, erzählt Gutjahr erfreut. „Tödlich ist es jedoch, wenn es richtig anfängt zu regnen. Da kann ich meine Leute nur noch nach Hause schicken.“ 
Manches Mal im vergangenen Jahr hätten vor allem Ladenbesitzer die Bauarbeiter gern für immer nach Hause geschickt. Diesen Eindruck jedenfalls vermittelt nicht nur Mehmet Uguszuklu, der die Pizzeria, den Dönerladen und den Kiosk an der Dalbergstraße besitzt: „Es gibt viel Dreck und ich verliere Kundschaft“, erklärt er und schaut dabei etwas genervt auf den Bordstein vor seiner Ladenzeile, der deutlich schmutziger ist als andere Bordsteine in Frankfurt. „50 Prozent meines Umsatzes habe ich eingebüßt!“ Ganz Ähnliches berichtet der Bäcker, der früher einen festen Laden vor dem Bahnhof hatte. Seit einem Jahr bietet er nur noch die Hälfte seiner belegten Brötchen und des duftenden Süßgebäcks ein einer Art Wohnwagen an. „Mich hat der Bau sehr gestört!“, schimpft er. „Ich habe zuerst viele Kunden verloren, die Arbeiten haben viel zu lange gedauert!“ Seit Kurzem aber hat er seinen Wagen direkt vor den Bahnhofseingang gestellt – und auf einmal bilden sich wieder Schlangen. Eine Friseurin, die ihren Laden an der Ludwigshafener Straße hat, nennt die Bauarbeiten „eine Katastrophe“. Auch sie jammert über Lärm und Dreck. Doch Kunden habe sie keine verloren. Haare wachsen immer. Ob mit oder ohne Baulärm.

Die Baustelle in Zahlen
  • Im Winter 2019 sollen die Arbeiten an der Baustelle in Höchst abgeschlossen sein.
  • Der Umbau des Bahnhofsvorplatzes im Süden des Bahnhofsgebäudes kostet 4,6 Mio. Euro. Größtenteils trägt sie die Stadt Frankfurt. Der Main-Taunus-Kreis trägt 1,9 Mio. Euro.
  • Die Bauarbeiten im Norden des Bahnhofsareals sind abgeschlossen (Beginn: 2014), die Bahnsteige und die Unterführung sind saniert, die Arbeiten im Süden laufen seit Oktober 2017.
  • Je nach Quelle nutzen 25.000 bis 45.000 Fahrgäste täglich den Bahnhof in Höchst.
  • Die Sanierung des Empfangsgebäudes will die Bahn im Jahr 2020 angehen.

Umziehen musste schließlich auch der Laden, der seit dem Umzug sein Markenzeichen, die grasgrüne Farbe, deutlich  sichtbar an der Ladentüre in der Leverkuser Straße angebracht hat: Fahrrad Kriegelstein. „Der Umzug war stressig und teuer, viele Kunden haben gedacht, wir sind weggezogen“, sagt ein Mitarbeiter. "Doch die Kundenzahl pendelt sich langsam wieder auf die Zahl vor dem Umzug ein." Stellfläche für reparaturbedürftige Räden hätten sie verloren, dennoch könne man hier besser arbeiten, es sei von der Sraße her ruhiger.
Bauleiter Jörg Gutjahr ist all diese Kritik gewöhnt. Der gelernte Straßenbauarbeiter und Industriemeister hat seine Finger schon in vielen Großbaustellen in Frankfurt wie am Skyline Plaza. Während Mehmt Uguszuklu und seine Händerkollegen zurzeit nur Löcher, Schutt und Chaos wahrnehmen, hat der erfahrene Polier den fertigen Bahnhofsvorplatz schon im Kopf. Er sieht vor seinem inneren Auge, wo demnächst Busse über glatten Asphalt rollen, wo Fahrgäste auf der neuen, breiten Warte-Insel stehen werden. Was mag Gutjahr an seinem Job? „Wenn ich am Abend im Auto sitze, nach Hause fahre und weiß, was wir geschafft haben.“ 

Text: Alexandra, Dorothea, Elisabeth, Merisa, Lara, Leni, Miradie, Nina, Philipp, Tim - aus der Journalismus AG 2018

 


Philipp Siegler hat die Ruder AG genau beobachtet: 

Die AG findet im Ruderclub Nassovia in Nied statt. Die Schüler fahren meist mit dem Fahrrad nach Nied, einige aber vereinzelt auch mit dem Bus oder sie gehen zu Fuß. Im Clubgebäude warten die Schüler auf Fr. Weißenberger. Dann laufen alle gemeinsam zum Bootshaus und tragen sich am Computer für die jeweiligen Boote ein. Nun werden die Skulls - so heißen die Ruder - zum Steg getragen und zurechtgelegt. Danach tragen die Ruderer die schweren Holzboote hinunter und lassen sie ins Wasser. Jetzt wird klar, dass Einsteigen eine Kunst ist: Zuerst öffnet man die Backborddollen, legt die Ruder hinein und schließt die Dollen wieder. Dann tritt die Mannschaft mit dem linken Fuß auf ein schmales Trittbrett, jeder ist darauf bedacht, ja nicht daneben zu treten, da die Außenwand nur wenige Millimeter dick ist. Die Mannschaft öffnet die Steuerborddollen und legt langsam die Ruder hinein, um nicht umzukippen und ins Wasser zu fallen. Nachdem die Steuerbordollen geschlossen worden sind, setzt sich die Mannschaft auf Kommando gleichzeitig hin. Die Füße werden auf die Fußbretter geschnallt und Frau Weißenberger schiebt das Boot an einem der Skulls ein paar Meter vom Steg weg. Dann rudert einer der Ruderer das Boot wenige Meter weiter weg. Sobald der Steuer- oder Schlagmann den Befehl gibt „Auslage!“, rollen die Ruderer mit ihren Sitzen auf den Schienen ganz nach vorn. „Schlag!“, ruft jetzt der Schlagmann und schon geht es los, die Ruderer tauchen ihr Paddel im gleichen Moment ein wie ihr Vordermann und ziehen die Griffe zu sich. Paddel aus dem Wasser, drehen, nach vorne rollen und: „Schlag!“ - wieder ziehen alle die Griffe an die Brust. Jetzt entsteht ein Rhythmus: Immer wieder eintauchen, Griffe zur Brust und so weiter, bis der Schlagmann ruft: „Ruder halt!“. Nun hören die Ruderer auf, und legen die Ruderblätter leicht gedreht aufs Wasser. Diese Position wird auch eingenommen, wenn, was nicht gerade selten passiert, ein Frachter oder die Höchster Fähre auf ihrer Mainrundfahrt vorbeifährt. Nach ein paar Runden ist Schluss und alle Boote legen nacheinander an. Die Mannschaften tragen die Boote  nach oben, wo sie die Unterseite der Boote reinigen. Danach werden sie zusammen mit den Skulls ins Bootshaus getragen, und die AG ist für dieses Mal vorbei. 

Zu Besuch bei der AG kreatives Schreiben: 

Ein dunkler Garten voller Magie, wunderschön, aber absolutes Gefahrengebiet - so skizziert eine Schülerin ihre Idee zum Thema „Traumgarten“. Denn der Garten gehört einer schwarzen Hexe. Andere Teilnehmer sehen bei diesem Themenvorschlag direkt einen Zwerg vor sich oder auch einen verschollenen Gott. Die Teilnehmer lieben ihre AG: "Das genau macht die AG aus", erklärt eine Teilnehmerin aus Klasse 8. "Jeder hat wunderbare Ideen und respektiert die Ideen der anderen." Die Gruppe ist gut gelaunt und jeder ist locker, denn an diesem Tag erstellen sie die Plakate fürs Adventslesen und aus kreativem Schreiben wird ausnahmsweise kreatives Zeichnen. „Mir macht das  kreative Schreiben Spaß, man schreibt seinen überfüllten Kopf leer und irgendwann schaut man sich die Texte an und erinnert sich fröhlich daran, was für einen Spaß das Schreiben macht“, meint eine andere der 15 Schülerinnen und Schüler in Frau Hansens AG. Tolle Geschichten zu verändern, das ist ebenfalls ein Grund, aus dem die Schülerinnen und Schüler ihr Hobby auch in der AG pflegen. Allerdings hätten auch einige SchülerInnen die AG falsch eingeschätzt oder einfach etwas Neues ausprobieren wollen. Eifrig stellen die Kinder sich ihre Arbeit vor und Frau Hansen lässt das zu, denn sie denkt: "Normalerweise ist es ruhig und jeder ist beim Schreiben für sich, aber beim Malen ist es erlaubt, sich auch zu unterhalten." Frau Hansen ist selbst begeistert: „Den Schülern dabei zuzusehen wie sie frei von Regeln und Anleitungen drauflosschreiben und dabei Spaß haben, motiviert mich, diese AG zu leiten. Außerdem ist es schön, die Kinder der verschiedenen Klassen zusammenarbeiten zu lassen.“ Wenn du kreativ bist und gerne schreibst, kannst du hier gerne mitmachen.

Dorothea und Philipp in der Handball-AG

Hier zählen Vielseitigkeit, Spaß, Intelligenz. Um Punkt 13:55 Uhr pfeift die Trainerin einmal, zweimal, dreimal und wer dann nicht in der Reihe steht, muss Liegestützen machen. Leere Drohungen scheint die Trainerin nicht zu machen, schon sind zwei Schüler ordentlich am Schnaufen, sie standen nicht rechtzeitig in der Reihe. Die Leiterin der AG lässt die Schüler schon in der Mittagspause in die Halle, dann haben sie genügend Zeit zum Umziehen und Einspielen. Sie eilen in die Umkleide und laufen direkt nach dem Umziehen in die Halle, wo sie die Zeit bis zum Trainingsanfang mit Warmspielen füllen. Danach werden die Übungen durchgegangen, mit denen die Handballer und Handballerinnen auch sofort angefangen. Auf dem Plan stehen an diesem Tag Wurf- und Fangübungen. So bereiten sich alle Teilnehmer der Handball-AG für ein
 schulübergreifendes Turnier im kommenden Jahr vor. Am Ende eines harten Trainings gibt es ein Trainingsspiel. Die professionelle und selbst noch im Handball aktive Trainerin, welche die AG leitet und bei der SG-Nied trainiert, unterrichtet schon seit vier Jahren Handball. Auf unsere Schule kam sie auch durch ihren Verein. Sie ist überrascht von der Leistung der Schüler: "Obwohl manche auch gar keine Handballkentnisse mitgebracht haben, zeigen die meisten Schüler ein großes Talent und viel Spaß am Spiel", lobt XXXX  (Name). Fragt man die Teilnehmer, sagen sie, dass für sie ein Traum wahr geworden ist. Sie würden die AG auf jeden Fall weiterempfehlen. 

Daniel Preißmann und Cedric Lehmann haben die "Kollegen" bei der Jahrbuch-AG besucht: 

Beim Eintreten in den Computerraum bin ich erstaunt: Man sieht Kinder, die sich über zukünftige Projekte unterhalten oder vertieft an ihren Bildschirmen ihre Texte perfektionieren. Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Am Pult sieht man einen gut gelaunten Herrn Winter, der sich gerade mit ein paar Schülern unterhält. Das ist die Jahrbuch-AG. Diese sorgt für das schulinterne Jahrbuch und die Schülerzeitung.
Auf die Frage, was denn in überhaupt in der AG gemacht werde, antwortet Herr Winter, der die AG jetzt schon seit elf Jahren leitet, dass die Schülerinnen und Schüler Texte für das Jahrbuch verfassen. Dazu zählen AG-Berichte, Texte über Ausflüge und einige schöne Gedichte. Genau so viele Schüler, wie auch die AG schon Jahre auf dem Buckel hat, nehmen zurzeit an der AG teil. Die Produktionszahlen der Jahrbücher lassen sich sehen: Ganze 400 Jahrbücher werden pro Jahr produziert; 300 davon werden an interessierte Eltern und Schüler verkauft, während 50 weitere an Ehrengäste weitergegeben werden und jeder Jahrbuch-AG-Teilnehmer erhält als
 Belohnung für seine Arbeit ein Gratisexemplar. Somit gehen ca. 90 Prozent der hergestellten Jahrbücher an den Mann. Auch die Arbeitsverteilung habe ich erfragt: Meist erfährt Herr Winter durch Kollegen von verschiedenen Themen. Darauf fragt er die AG-Teilnehmer, wer Interesse an der Bearbeitung dieses Themas habe. Die restlichen Themen werden an noch unbeschäftigte Teilnehmer verteilt. Durch dieses Vorgehen entsteht letzten Endes ein Bericht, in dem die Schüler den weitaus größeren Schriftanteil haben. Auf meine Frage antworteten die meisten, dass es ihnen gut gefällt, vor allem die Annäherung an den Computer, das freie Schreiben oder die jahrgangsübergreifende Mitgliedschaft. Somit vermitteln mir die Teilnehmer ein positives Feedback über die AG. Sie selbst empfehlen diese AG nur wärmstens weiter, dies können wir als Journalist der Journalismus-AG auch.

Cedric Lehman wollte wissen, was man in der Arduino-AG macht: 

Blickt man in den ruhigen Klassenraum, in dem sich Arduino-AG trifft, sieht man nicht nur Schüler, die gebückt über einem Tisch sitzen und sich leise über Projekte unterhalten. Sie schrauben an Apparaturen und sitzen vor Computern, auf denen sie Scripts eingeben. Daneben sieht man auch frohe Schüler, die gerade ein Projekt mit Erfolg beendet haben. Dies beschreibt die Stimmung in der Arduino AG sehr gut. Die AG ist nach dem gleichnamigen Programm benannt, mit dem man kreative virtuelle und praktische Projekte umsetzen kann. Die AG wird von Herr Horak eingeleitet. Er bringt meistens ein Projekt mit einer Anleitung mit, an dem die verschiedenen Gruppen - nochmals unterteilt in Pertner-Teams - die ganze Doppelstunde arbeiten können. Falls man Hilfe braucht, hat Herr Horak auch praktische Beispiele dabei, die man nutzen kann.  Es herrscht eine angenehme Stimmung, während die verschiedenen Partner zusammenarbeiten. Dies bezeugen auch Jan Bihler und Martin Basic, beide Teilnehmer der Arduino AG. Diese loben den spaßigen Aufbau der Projekte und die oben genannte ruhige und angenehme Stimmung. Beide arbeiten im Moment an einem praktischen Projekt, einem Entfernungsmesser, der mit LEDs arbeitet, die die Entfernung eines Gegenstandes anzeigen.  Das Gerät arbeitet mit Infrarotstrahlen, die die beiden mit den oben genannten LEDs gekoppelt haben. Martin Basic hebt aber besonders hervor, dass bei den meisten Projekten auch die eigene Kreativität gefragt ist. Denn wer denkt, Herr Horak würde den Schülern die Denkarbeit an den Projekten abnehmen, der hat falsch gedacht. Herr Horak lässt die Schüler auch gerne mal knobeln und eigene Wege für die von ihm genannten Projekten finden. Martins Aussage nach macht aber genau das die AG interessant und spannend. Kritik lässt sich bei den beiden Teilnehmern nicht finden. Auch dass man die Produkte nicht behalten darf, finden beide Schüler nicht schlimm. Sie heben als besondere Eigenschaft der AG die Kreativität und den benötigten Spaß am Knobeln und am Ausprobieren hervor und dies ist auch genau das, was man für diese AG braucht. 

Zu Besuch bei der NaWi-AG 

Magst du Naturwissenschaften? Hast du einen starken Teamgeist? Und liebst du es zu experimentieren? Dann bist du hier genau richtig! Die NaWi-AG hat acht Mitglieder - sechs Mädchen und zwei Jungs, die viel in diesem Schuljahr gemacht haben. Sie haben zum Beispiel schon Papier hergestellt und einen Hocker aus Pappe gebaut, der mehr als das 100-fache seines eigenen Gewichtes tragen kann. Dies war übrigens das Lieblingsprojekt der Schüler. Als wir zu Besuch waren, haben sie sich mit der Chromatographie beschäftigt. Hört sich vielleicht kompliziert an, aber ist es eigentlich nicht. Die Chromatographie ist ein physikalisches Trennverfahren. Man kann mit Hilfe von Wasser die Farbpigmente eines Stiftes trennen, sodass man erkennt, aus welchen Farben der jeweilige Stift besteht. Es ist also nicht so schwer, wie es wohl für die meisten klingt. Wie ihr jetzt wahrscheinlich gemerkt habt, ist das aktuelle Thema der NaWi-AG Farbe. Auch wenn sich das das Thema nicht spannend anhört, hat man in dieser Stunde gemerkt, dass es sehr interessant ist. Man konnte deutlich erkennen, dass die Schüler motiviert waren und Spaß am Unterricht hatten, da sie dem Unterricht gespannt folgten. In Zukunft wird es laut Frau Klaric wahrscheinlich mehrere Ausflüge geben, wie zum Beispiel in die Frankfurter Goethe-Universität. Falls euch die AG anspricht und sie wieder angeboten wird, könnt ihr euch ab dem kommenden Schuljahr anmelden und eine Menge Spaß erleben. 


Leila Becirovic und Khalid Lakhniti haben die GeWi-AG besucht, also die AG der Gesellschaftswissenschaften

  • Es ist Montagnachmittag. Elf Schüler der GeWI-AG sitzen vor Computern und verfassen - als wäre es das Normalste auf der Welt - eine Email an eine Schule in Kenia: "Hallo zusammen! Wir haben ein paar Fragen an euch. Wir sind aus der Leibniz Schule in Frankfurt am Main. Wir sind sehr neugierig und würden gerne erfahren, wie die Schule in Kenia so ist. Unsere erste Frage ist: Wann fängt bei euch die Schule an? In unserer Schule beginnt der Unterricht um 7.55 Uhr. Für alle Schüler/innen ist das viel zu früh! Wie gestaltet sich anschließend euer Tag? Wann habt ihr Pausen und wie lange gehen diese? Bei uns gibt es jede zweite Stunde eine 15-minütige Pause und nach jeder Stunde eine 5-minütige. Zeit zum Essen und Trinken haben wir schon mal. Wie ist es bei euch? Dürft ihr während des Unterrichts trinken und essen? Wir würden gerne mit euch in Kontakt bleiben und noch mehr Fragen stellen. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns zurückschreiben würdet! Mit freundlichen Grüßen!"
Worüber sich die Schüler in der GeWi-AG jedes Mal freuen, ist der Kontakt oder Austausch mit anderen Schulen. Zum Beispiel kontaktieren sie Schulen in Afrika, Asien und anderen Kontinenten. Die GeWi-Schüler schreiben Briefe, Mails und schicken Videos und Pakete mit Geschenken an ihre Partner. In der AG sind elf Kinder aus der 7. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Herrn Görner. 
Zurzeit beschäftigen sie sich mit Kinderrechten, wozu sie auch eine Präsentation erstellen, mit der sie an einem Wettbewerb teilnehmen möchten. In kleineren Gruppen haben die Kinder schon angefangen, Videos und Power Point Präsentationen über verschiedene Kinderrechte zu machen, wie zum Beispiel über Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit. Obwohl die Themen, an denen die Kinder arbeiten, sehr anspruchsvoll sind, geht es recht lustig und entspannt zu. "Um bei der Wahl eines WPU-Pflichtfachs Bescheid zu wissen, was Gesellschaftswissenschaft ist, ist die GeWi-AG eine gute Erfahrung", sagt Herr Görner. Er leitet die AG sehr gerne. "Am besten gefällt mir die Zusammenarbeit mit den Kindern", sagt uns der Lehrer für PoWi, Ethik und Erdkunde. "Die Kreativität der Kinder lässt mich manchmal staunen."


Carlotta Schremb führt euch in den Keller der Leibnizschule - zur Theater AG

Als ich den Raum der Theater-AG betrete, bin ich kurz erstaunt: Die Fünft- bis Siebtklässler sitzen in einem Halbkreis auf dem Boden und hören aufmerksam der Lehrerin zu, die gerade die Aufgabe für die Stunde erklärt: "Wir spielen jetzt als Erstes die Szenen nacheinander." Kurz darauf rennen von der einen Ecke aus drei Mädchen durch den Raum. Andere Ecke: Ein Schüler geht über einen improvisierten Zebrastreifen aus Arbeitsblättern, während ein anderer Schüler mit einem unsichtbaren Auto auf ihn zufährt.
Jeden Montag trifft sich die Theater-AG im Raum H -.04, um mit Frau Schäfer ein Theaterstück einzustudieren und für die Aufführung zu proben. "(K)ein Mord mit Aussicht" - so heißt das Stück, das dieses Jahr aufgeführt wird. 
Bei den Proben treffen sich die Schüler erst in Kleingruppen und üben ihre Szenen. Diese werden im Anschluss vor den restlichen Schülern vorgetragen und von ihnen bewertet und verbessert: "Vielleicht kannst du dort noch 'n bisschen lauter reden!", schlägt eine Schülerin vor. Doch heute erzählen die jungen Schauspieler mal aus einer anderen Perspektive, weil eine Reporterin fragt: "Warum bist du in dieser AG?" Viele sind in der AG, weil sie Spaß am Theater haben und ihre Kreativität ausweiten wollen. "Wie fühlst du dich auf der Bühne?" Am Anfang sind die meisten nervös und werden erst im Lauf des Stücks immer sicherer. Aber alle bestätigen, dass der Applaus, der damit verbundene Stolz, das Beste am Theaterspielen sind. 


Delia Kleinschmidt und Lea Baron aus der 8a haben in der AG Naturwissenschaften mitgemischt. Daniel Preißmann (7c) hat Erinnerungen beigesteuert:  

Magst du Naturwissenschaften? Hast du einen starken Teamgeist? Und liebst es zu experimentieren? Dann bist du hier genau richtig! Die NaWi-AG hat acht Mitglieder - sechs Mädchen und zwei Jungs, die schon viel in diesem Halbjahr gemacht haben. Sie haben zum Beispiel Papier hergestellt und einen Hocker aus Pappe gebaut, der mehr als das einhundertfache seines eigenen Gewichts tragen kann. Dies war übrigens das Lieblingsprojekt der Schüler. Daniel erinnert sich aus seiner AG-Erfahrung an ein Experiment, bei dem man ordentlich Fett verbrennen konnte. Nein, natürlich sind nicht Kalorien gemeint, sondern flüssiges Fett, wie Pflanzenöl. Mithilfe eines Bunsenbrenners wurde es erhitzt und mit Wasser aus einer Flasche bespritzt. Es entstand eine riesige Stichflamme. Die Reaktion der Umstehenden? Einige erschraken enorm. Andere, die das Ergebnis schon ahnten, sahen entspannt zu. 
Als wir zu Besuch waren, haben sie sich mit der Chromatographie beschäftigt. Hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht. Die Chromatographie ist ein physiaklisches Trennverfahren. Man kann mit Hilfe von Wasser die Farbpigmente eines Stiftes trennen, wodass man erkennt, aus welchen Farben sich die Farbe eines Stiftes zusammensetzt. Es ist also nicht so schwer, wie es wohl für die meisten klingt. Wie ihr jetzt wahrscheinlich gemerkt habt, ist das aktuelle Thema der NaWi-AG Farbe. Auch wenn sich das nicht so spannend anhört, hat man in dieser Stunde gemerkt, dass es es sehr interessant ist. Man konnte deutlich erkennen, dass die Schüler motiviert waren und Spaß am unterricht hatten - sie hörten gespannt zu. In Zukunft wird es laut der AG-Leiterin Frau Klaric, mehr Ausflüge geben - wie zum Beispiel an die Frankfurter Goethe-Universität. Falls euch diese AG anspricht, könnt ihr euch ab dem kommenden Schuljahr anmelden und eine Menge Spaß erleben. Die AG findet jeden Montag im Raum H1.22 statt. 


Fernando Kannengießer ist in der AG kreatives Schreiben in die Welt der Fantasie eingetaucht: 

Ein dunkler Garten voller Magie, wunderschön aber absolutes Gefahrengebiet. Das ist die Idee einer Schülerin zum Thema "Traumgarten". Zumindest für den Besitzer des Gartens, eine schwarze Hexe, ist dies der ideale Garten. Andere lassen einen Zwerg Herr ihres Gartens sein, oder einen verschollenen Gott. Ja, genau das mache die AG aus. Jeder habe wunderbare Ideen und respektiere die des anderen, erzählen die Teilnehmer. Die Gruppe ist gut gelaunt und jeder ist locker, an an diesem Tag gestalten sie die Adventslesen-Plakate und aus kreativem Schreiben wird kreatives Zeichnen. 
"Deshalb macht mir das Spaß, man schreibt seinen überfüllten Kopf leer und irgendwann schaut man sich die Texte an und erinnert sich fröhlich daran, war für einen Spaß das Schreiben macht", meinen die 15 Schüler in Frau Hansens AG. Tolle Geschichten zu verändern, das ist ebenfalls ein Grund, aus dem die Schüler und Schülerinnen ihr Hobby auch in der AG ausüben. Eifrig stellen sich die Kinder ihre Arbeit vor und Frau Hansen lässt das zu, denn sie denkt: "Normalerweise ist es ruhig und jeder ist beim Schreiben für sich, aber beim Malen ist das erlaubt. Den Schülern dabei zuzusehen, wie sie frei von Regeln und Anleitung drauflosschreiben und dabei Spaß haben, motiviert mich, diese AG zu führen", fährt Frau Hansen fort. "Die Kinder der verschiedenen Klassen zusammenarbeiten zu lassen, ist schön", erklärt Frau Hansen. 
Wenn du also kreativ bist, kannst du dich dort auf jeden Fall ganz ausleben. 

Philipp Siegler bewegt sich unter Springern, Türmen, Damen und Bauern - und interviewt einen Teilnehmer der Schach-AG, Daniel Preißmann, und ihren Leiter, Herrn Schramm - er ist professioneller Schachtrainer: 

Daniel, warum hast du dich für diese AG entschieden? 
Daniel: Schach ist eines meiner Hobbys.
Gefällt dir die AG? 
Daniel: Ja, weil die AG eine schöne Abwechslung zum Alltag ist. 
Könnte Herr Schramm, der Leiter der AG, etwas besser machen? 
Daniel: Ich finde, Herr Schramm könnte die AG mehr wie eine Unterrichtsstunde gestalten.
Würdest du dich dann denn wieder einwählen? 
Daniel: Klar, auf jeden Fall, es macht mir sehr viel Spaß, Schach zu spielen.
Herr Schramm, seit wann leiten Sie die AG? 
Herr Schramm: Seit mehr als sieben Jahren.
Sind die Schüler motiviert bei der Sache? 
Herr Schramm: Unterschiedlich, die meisten aber schon. Ich sehe ja, wer häufig kommt.
Was macht man hier? 
Herr Schramm: Wir spielen häufig Turniere oder probieren verschiedene Schachvarianten aus, wie z.B. Räuberschach und Blindschach. Natürlich bringe ich den Anfängern ermal die Regeln bei. 
Wem würden Sie empfehlen, die AG zu besuchen? 
Herr Schramm: Eigentlich ist es für jeden etwas. Die lauten Schüler lernen, sich zu konzentrieren, die ruhigen und geschickten lernen, logisch zu denken oder werden darin gefördert.

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