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Berichte von Schülern für Schüler aus den Arbeitsgemeinschaften (AGs) am Nachmittag

Welche AG passt zu mir? Was passiert im Chor, der NaWi-AG und könnte ich in der Handball-AG mithalten? Lest hier Berichte von Schülern der Journalismus-AG, die zahlreiche AGs besucht, Teilnehmer und Leiter interviewt haben - und wählt dann aus, was ihr gerne machen würdet! 

Philipp Siegler hat die Ruder AG genau beobachtet (2018/19): 

Die AG findet im Ruderclub Nassovia in Nied statt. Die Schüler fahren meist mit dem Fahrrad nach Nied, einige aber vereinzelt auch mit dem Bus oder sie gehen zu Fuß. Im Clubgebäude warten die Schüler auf Fr. Weißenberger. Dann laufen alle gemeinsam zum Bootshaus und tragen sich am Computer für die jeweiligen Boote ein. Nun werden die Skulls - so heißen die Ruder - zum Steg getragen und zurechtgelegt. Danach tragen die Ruderer die schweren Holzboote hinunter und lassen sie ins Wasser. Jetzt wird klar, dass Einsteigen eine Kunst ist: Zuerst öffnet man die Backborddollen, legt die Ruder hinein und schließt die Dollen wieder. Dann tritt die Mannschaft mit dem linken Fuß auf ein schmales Trittbrett, jeder ist darauf bedacht, ja nicht daneben zu treten, da die Außenwand nur wenige Millimeter dick ist. Die Mannschaft öffnet die Steuerborddollen und legt langsam die Ruder hinein, um nicht umzukippen und ins Wasser zu fallen. Nachdem die Steuerbordollen geschlossen worden sind, setzt sich die Mannschaft auf Kommando gleichzeitig hin. Die Füße werden auf die Fußbretter geschnallt und Frau Weißenberger schiebt das Boot an einem der Skulls ein paar Meter vom Steg weg. Dann rudert einer der Ruderer das Boot wenige Meter weiter weg. Sobald der Steuer- oder Schlagmann den Befehl gibt „Auslage!“, rollen die Ruderer mit ihren Sitzen auf den Schienen ganz nach vorn. „Schlag!“, ruft jetzt der Schlagmann und schon geht es los, die Ruderer tauchen ihr Paddel im gleichen Moment ein wie ihr Vordermann und ziehen die Griffe zu sich. Paddel aus dem Wasser, drehen, nach vorne rollen und: „Schlag!“ - wieder ziehen alle die Griffe an die Brust. Jetzt entsteht ein Rhythmus: Immer wieder eintauchen, Griffe zur Brust und so weiter, bis der Schlagmann ruft: „Ruder halt!“. Nun hören die Ruderer auf, und legen die Ruderblätter leicht gedreht aufs Wasser. Diese Position wird auch eingenommen, wenn, was nicht gerade selten passiert, ein Frachter oder die Höchster Fähre auf ihrer Mainrundfahrt vorbeifährt. Nach ein paar Runden ist Schluss und alle Boote legen nacheinander an. Die Mannschaften tragen die Boote  nach oben, wo sie die Unterseite der Boote reinigen. Danach werden sie zusammen mit den Skulls ins Bootshaus getragen, und die AG ist für dieses Mal vorbei. 

Dorothea Endl und Philipp Siegler in der Handball-AG (2018/19):

Hier zählen Vielseitigkeit, Spaß, Intelligenz. Um Punkt 13:55 Uhr pfeift die Trainerin einmal, zweimal, dreimal und wer dann nicht in der Reihe steht, muss Liegestützen machen. Leere Drohungen scheint sie nicht zu machen, schon sind zwei Schüler ordentlich am Schnaufen, sie standen nicht rechtzeitig in der Reihe. Die Leiterin der AG lässt die Schüler schon in der Mittagspause in die Halle, dann haben sie genügend Zeit zum Umziehen und Einspielen. Sie eilen in die Umkleide und laufen direkt nach dem Umziehen in die Halle, wo sie die Zeit bis zum Trainingsanfang mit Warmspielen füllen. Danach werden die Übungen durchgegangen, mit denen die Handballer und Handballerinnen auch sofort angefangen. Auf dem Plan stehen an diesem Tag Wurf- und Fangübungen. So bereiten sich alle Teilnehmer der Handball-AG für ein
 schulübergreifendes Turnier im kommenden Jahr vor. Am Ende eines harten Trainings gibt es ein Trainingsspiel. Die professionelle und selbst noch im Handball aktive Trainerin, welche die AG leitet und bei der SG-Nied trainiert, unterrichtet schon seit vier Jahren Handball. Auf unsere Schule kam sie auch durch ihren Verein. Sie ist überrascht von der Leistung der Schüler: "Obwohl manche auch gar keine Handballkentnisse mitgebracht haben, zeigen die meisten Schüler ein großes Talent und viel Spaß am Spiel", lobt sie. Fragt man die Teilnehmer, sagen sie, dass für sie ein Traum wahr geworden ist. Sie würden die AG auf jeden Fall weiterempfehlen. 

Daniel Preißmann und Cedric Lehmann haben die "Kollegen" bei der Jahrbuch-AG besucht (2018/19): 

Beim Eintreten in den Computerraum bin ich erstaunt: Man sieht Kinder, die sich über zukünftige Projekte unterhalten oder vertieft an ihren Bildschirmen ihre Texte perfektionieren. Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Am Pult sieht man einen gut gelaunten Herrn Winter, der sich gerade mit ein paar Schülern unterhält. Das ist die Jahrbuch-AG. Diese sorgt für das schulinterne Jahrbuch und die Schülerzeitung. 
Auf die Frage, was denn in überhaupt in der AG gemacht werde, antwortet Herr Winter, der die AG jetzt schon seit elf Jahren leitet, dass die Schülerinnen und Schüler Texte für das Jahrbuch verfassen. Dazu zählen AG-Berichte, Texte über Ausflüge und einige schöne Gedichte. Genau so viele Schüler, wie auch die AG schon Jahre auf dem Buckel hat, nehmen zurzeit an der AG teil. Die Produktionszahlen der Jahrbücher lassen sich sehen: Ganze 400 Jahrbücher werden pro Jahr produziert; 300 davon werden an interessierte Eltern und Schüler verkauft, während 50 weitere an Ehrengäste weitergegeben werden und jeder Jahrbuch-AG-Teilnehmer erhält als
 Belohnung für seine Arbeit ein Gratisexemplar. Somit gehen ca. 90 Prozent der hergestellten Jahrbücher an den Mann. Auch die Arbeitsverteilung habe ich erfragt: Meist erfährt Herr Winter durch Kollegen von verschiedenen Themen. Darauf fragt er die AG-Teilnehmer, wer Interesse an der Bearbeitung dieses Themas habe. Die restlichen Themen werden an noch unbeschäftigte Teilnehmer verteilt. Durch dieses Vorgehen entsteht letzten Endes ein Bericht, in dem die Schüler den weitaus größeren Schriftanteil haben. Auf meine Frage antworteten die meisten, dass es ihnen gut gefällt, vor allem die Annäherung an den Computer, das freie Schreiben oder die jahrgangsübergreifende Mitgliedschaft. Somit vermitteln mir die Teilnehmer ein positives Feedback über die AG. Sie selbst empfehlen diese AG nur wärmstens weiter, dies können wir als Journalist der Journalismus-AG auch.

Cedric Lehmann wollte wissen, was man in der Arduino-AG macht: 

Blickt man in den ruhigen Klassenraum, in dem sich Arduino-AG trifft, sieht man nicht nur Schüler, die gebückt über einem Tisch sitzen und sich leise über Projekte unterhalten. Sie schrauben an Apparaturen und sitzen vor Computern, auf denen sie Scripts eingeben. Daneben sieht man auch frohe Schüler, die gerade ein Projekt mit Erfolg beendet haben. Dies beschreibt die Stimmung in der Arduino AG sehr gut. Die AG ist nach dem gleichnamigen Programm benannt, mit dem man kreative virtuelle und praktische Projekte umsetzen kann. Die AG wird von Herr Horak eingeleitet. Er bringt meistens ein Projekt mit einer Anleitung mit, an dem die verschiedenen Gruppen - nochmals unterteilt in Partner-Teams - die ganze Doppelstunde arbeiten können. Falls man Hilfe braucht, hat Herr Horak auch praktische Beispiele dabei, die man nutzen kann.  Es herrscht eine angenehme Stimmung, während die verschiedenen Partner zusammenarbeiten. Dies bezeugen auch Jan Bihler und Martin Basic, beide Teilnehmer der Arduino AG. Diese loben den spaßigen Aufbau der Projekte und die oben genannte ruhige und angenehme Stimmung. Beide arbeiten im Moment an einem praktischen Projekt, einem Entfernungsmesser, der mit LEDs arbeitet, die die Entfernung eines Gegenstandes anzeigen.  Das Gerät arbeitet mit Infrarotstrahlen, die die beiden mit den oben genannten LEDs gekoppelt haben. Martin Basic hebt aber besonders hervor, dass bei den meisten Projekten auch die eigene Kreativität gefragt ist. Denn wer denkt, Herr Horak würde den Schülern die Denkarbeit an den Projekten abnehmen, der hat falsch gedacht. Herr Horak lässt die Schüler auch gerne mal knobeln und eigene Wege für die von ihm genannten Projekten finden. Martins Aussage nach macht aber genau das die AG interessant und spannend. Kritik lässt sich bei den beiden Teilnehmern nicht finden. Auch dass man die Produkte nicht behalten darf, finden beide Schüler nicht schlimm. Sie heben als besondere Eigenschaft der AG die Kreativität und den benötigten Spaß am Knobeln und am Ausprobieren hervor und dies ist auch genau das, was man für diese AG braucht. 

Zu Besuch bei der NaWi-AG  

Magst du Naturwissenschaften? Hast du einen starken Teamgeist? Und liebst du es zu experimentieren? Dann bist du hier genau richtig! Die NaWi-AG hat acht Mitglieder - sechs Mädchen und zwei Jungs, die viel in diesem Schuljahr gemacht haben. Sie haben zum Beispiel schon Papier hergestellt und einen Hocker aus Pappe gebaut, der mehr als das 100-fache seines eigenen Gewichtes tragen kann. Dies war übrigens das Lieblingsprojekt der Schüler. Als wir zu Besuch waren, haben sie sich mit der Chromatographie beschäftigt. Hört sich vielleicht kompliziert an, aber ist es eigentlich nicht. Die Chromatographie ist ein physikalisches Trennverfahren. Man kann mit Hilfe von Wasser die Farbpigmente eines Stiftes trennen, sodass man erkennt, aus welchen Farben der jeweilige Stift besteht. Es ist also nicht so schwer, wie es wohl für die meisten klingt. Wie ihr jetzt wahrscheinlich gemerkt habt, ist das aktuelle Thema der NaWi-AG Farbe. Auch wenn sich das das Thema nicht spannend anhört, hat man in dieser Stunde gemerkt, dass es sehr interessant ist. Man konnte deutlich erkennen, dass die Schüler motiviert waren und Spaß am Unterricht hatten, da sie dem Unterricht gespannt folgten. In Zukunft wird es laut Frau Klaric wahrscheinlich mehrere Ausflüge geben, wie zum Beispiel in die Frankfurter Goethe-Universität. Falls euch die AG anspricht und sie wieder angeboten wird, könnt ihr euch ab dem kommenden Schuljahr anmelden und eine Menge Spaß erleben. 


Leila Becirovic und Khalid Lakhniti haben die GeWi-AG besucht, also die AG der Gesellschaftswissenschaften (2017/18)

  • Es ist Montagnachmittag. Elf Schüler der GeWI-AG sitzen vor Computern und verfassen - als wäre es das Normalste auf der Welt - eine Email an eine Schule in Kenia: "Hallo zusammen! Wir haben ein paar Fragen an euch. Wir sind aus der Leibniz Schule in Frankfurt am Main. Wir sind sehr neugierig und würden gerne erfahren, wie die Schule in Kenia so ist. Unsere erste Frage ist: Wann fängt bei euch die Schule an? In unserer Schule beginnt der Unterricht um 7.55 Uhr. Für alle Schüler/innen ist das viel zu früh! Wie gestaltet sich anschließend euer Tag? Wann habt ihr Pausen und wie lange gehen diese? Bei uns gibt es jede zweite Stunde eine 15-minütige Pause und nach jeder Stunde eine 5-minütige. Zeit zum Essen und Trinken haben wir schon mal. Wie ist es bei euch? Dürft ihr während des Unterrichts trinken und essen? Wir würden gerne mit euch in Kontakt bleiben und noch mehr Fragen stellen. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns zurückschreiben würdet! Mit freundlichen Grüßen!"
Worüber sich die Schüler in der GeWi-AG jedes Mal freuen, ist der Kontakt oder Austausch mit anderen Schulen. Zum Beispiel kontaktieren sie Schulen in Afrika, Asien und anderen Kontinenten. Die GeWi-Schüler schreiben Briefe, Mails und schicken Videos und Pakete mit Geschenken an ihre Partner. In der AG sind elf Kinder aus der 7. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Herrn Görner. 
Zurzeit beschäftigen sie sich mit Kinderrechten, wozu sie auch eine Präsentation erstellen, mit der sie an einem Wettbewerb teilnehmen möchten. In kleineren Gruppen haben die Kinder schon angefangen, Videos und Power Point Präsentationen über verschiedene Kinderrechte zu machen, wie zum Beispiel über Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit. Obwohl die Themen, an denen die Kinder arbeiten, sehr anspruchsvoll sind, geht es recht lustig und entspannt zu. "Um bei der Wahl eines WPU-Pflichtfachs Bescheid zu wissen, was Gesellschaftswissenschaft ist, ist die GeWi-AG eine gute Erfahrung", sagt Herr Görner. Er leitet die AG sehr gerne. "Am besten gefällt mir die Zusammenarbeit mit den Kindern", sagt uns der Lehrer für PoWi, Ethik und Erdkunde. "Die Kreativität der Kinder lässt mich manchmal staunen."


Carlotta Schremb führt euch in den Keller der Leibnizschule - zur Theater AG

Als ich den Raum der Theater-AG betrete, bin ich kurz erstaunt: Die Fünft- bis Siebtklässler sitzen in einem Halbkreis auf dem Boden und hören aufmerksam der Lehrerin zu, die gerade die Aufgabe für die Stunde erklärt: "Wir spielen jetzt als Erstes die Szenen nacheinander." Kurz darauf rennen von der einen Ecke aus drei Mädchen durch den Raum. Andere Ecke: Ein Schüler geht über einen improvisierten Zebrastreifen aus Arbeitsblättern, während ein anderer Schüler mit einem unsichtbaren Auto auf ihn zufährt.
Jeden Montag trifft sich die Theater-AG im Raum H -.04, um mit Frau Schäfer ein Theaterstück einzustudieren und für die Aufführung zu proben. "(K)ein Mord mit Aussicht" - so heißt das Stück, das dieses Jahr aufgeführt wird. 
Bei den Proben treffen sich die Schüler erst in Kleingruppen und üben ihre Szenen. Diese werden im Anschluss vor den restlichen Schülern vorgetragen und von ihnen bewertet und verbessert: "Vielleicht kannst du dort noch 'n bisschen lauter reden!", schlägt eine Schülerin vor. Doch heute erzählen die jungen Schauspieler mal aus einer anderen Perspektive, weil eine Reporterin fragt: "Warum bist du in dieser AG?" Viele sind in der AG, weil sie Spaß am Theater haben und ihre Kreativität ausweiten wollen. "Wie fühlst du dich auf der Bühne?" Am Anfang sind die meisten nervös und werden erst im Lauf des Stücks immer sicherer. Aber alle bestätigen, dass der Applaus, der damit verbundene Stolz, das Beste am Theaterspielen sind. 


Delia Kleinschmidt und Lea Baron aus der 8a haben in der AG Naturwissenschaften mitgemischt.
Daniel Preißmann (7c) hat Erinnerungen beigesteuert:   


Magst du Naturwissenschaften? Hast du einen starken Teamgeist? Und liebst es zu experimentieren? Dann bist du hier genau richtig! Die NaWi-AG hat acht Mitglieder - sechs Mädchen und zwei Jungs, die schon viel in diesem Halbjahr gemacht haben. Sie haben zum Beispiel Papier hergestellt und einen Hocker aus Pappe gebaut, der mehr als das einhundertfache seines eigenen Gewichts tragen kann. Dies war übrigens das Lieblingsprojekt der Schüler. Daniel erinnert sich aus seiner AG-Erfahrung an ein Experiment, bei dem man ordentlich Fett verbrennen konnte. Nein, natürlich sind nicht Kalorien gemeint, sondern flüssiges Fett, wie Pflanzenöl. Mithilfe eines Bunsenbrenners wurde es erhitzt und mit Wasser aus einer Flasche bespritzt. Es entstand eine riesige Stichflamme. Die Reaktion der Umstehenden? Einige erschraken enorm. Andere, die das Ergebnis schon ahnten, sahen entspannt zu. 
Als wir zu Besuch waren, haben sie sich mit der Chromatographie beschäftigt. Hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht. Die Chromatographie ist ein physiaklisches Trennverfahren. Man kann mit Hilfe von Wasser die Farbpigmente eines Stiftes trennen, wodass man erkennt, aus welchen Farben sich die Farbe eines Stiftes zusammensetzt. Es ist also nicht so schwer, wie es wohl für die meisten klingt. Wie ihr jetzt wahrscheinlich gemerkt habt, ist das aktuelle Thema der NaWi-AG Farbe. Auch wenn sich das nicht so spannend anhört, hat man in dieser Stunde gemerkt, dass es es sehr interessant ist. Man konnte deutlich erkennen, dass die Schüler motiviert waren und Spaß am unterricht hatten - sie hörten gespannt zu. In Zukunft wird es laut der AG-Leiterin Frau Klaric, mehr Ausflüge geben - wie zum Beispiel an die Frankfurter Goethe-Universität. Falls euch diese AG anspricht, könnt ihr euch ab dem kommenden Schuljahr anmelden und eine Menge Spaß erleben. Die AG findet jeden Montag im Raum H1.22 statt. 


Fernando Kannengießer ist in der AG kreatives Schreiben in die Welt der Fantasie eingetaucht (2017/18): 

Ein dunkler Garten voller Magie, wunderschön, aber absolutes Gefahrengebiet - so skizziert eine Schülerin ihre Idee zum Thema „Traumgarten“. Denn der Garten gehört einer schwarzen Hexe. Andere Teilnehmer sehen bei diesem Themenvorschlag direkt einen Zwerg vor sich oder auch einen verschollenen Gott. Die Teilnehmer lieben ihre AG: "Das genau macht die AG aus", erklärt eine Teilnehmerin aus Klasse 8. "Jeder hat wunderbare Ideen und respektiert die Ideen der anderen." Die Gruppe ist gut gelaunt und jeder ist locker, denn an diesem Tag erstellen sie die Plakate fürs Adventslesen und aus kreativem Schreiben wird ausnahmsweise kreatives Zeichnen. „Mir macht das  kreative Schreiben Spaß, man schreibt seinen überfüllten Kopf leer und irgendwann schaut man sich die Texte an und erinnert sich fröhlich daran, was für einen Spaß das Schreiben macht“, meint eine andere der 15 Schülerinnen und Schüler in Frau Hansens AG. Tolle Geschichten zu verändern, das ist ebenfalls ein Grund, aus dem die Schülerinnen und Schüler ihr Hobby auch in der AG pflegen. Allerdings hätten auch einige SchülerInnen die AG falsch eingeschätzt oder einfach etwas Neues ausprobieren wollen. Eifrig stellen die Kinder sich ihre Arbeit vor und Frau Hansen lässt das zu, denn sie denkt: "Normalerweise ist es ruhig und jeder ist beim Schreiben für sich, aber beim Malen ist es erlaubt, sich auch zu unterhalten." Frau Hansen ist selbst begeistert: „Den Schülern dabei zuzusehen wie sie frei von Regeln und Anleitungen drauflosschreiben und dabei Spaß haben, motiviert mich, diese AG zu leiten. Außerdem ist es schön, die Kinder der verschiedenen Klassen zusammenarbeiten zu lassen.“ Wenn du kreativ bist und gerne schreibst, kannst du hier gerne mitmachen.

Philipp Siegler bewegt sich unter Springern, Türmen, Damen und Bauern - und interviewt einen Teilnehmer der Schach-AG, Daniel Preißmann, und ihren Leiter, Herrn Schramm - er ist professioneller Schachtrainer: 

Daniel, warum hast du dich für diese AG entschieden? 
Daniel: Schach ist eines meiner Hobbys.
Gefällt dir die AG? 
Daniel: Ja, weil die AG eine schöne Abwechslung zum Alltag ist. 
Könnte Herr Schramm, der Leiter der AG, etwas besser machen? 
Daniel: Ich finde, Herr Schramm könnte die AG mehr wie eine Unterrichtsstunde gestalten.
Würdest du dich dann denn wieder einwählen? 
Daniel: Klar, auf jeden Fall, es macht mir sehr viel Spaß, Schach zu spielen.
Herr Schramm, seit wann leiten Sie die AG? 
Herr Schramm: Seit mehr als sieben Jahren.
Sind die Schüler motiviert bei der Sache? 
Herr Schramm: Unterschiedlich, die meisten aber schon. Ich sehe ja, wer häufig kommt.
Was macht man hier? 
Herr Schramm: Wir spielen häufig Turniere oder probieren verschiedene Schachvarianten aus, wie z.B. Räuberschach und Blindschach. Natürlich bringe ich den Anfängern ermal die Regeln bei. 
Wem würden Sie empfehlen, die AG zu besuchen? 
Herr Schramm: Eigentlich ist es für jeden etwas. Die lauten Schüler lernen, sich zu konzentrieren, die ruhigen und geschickten lernen, logisch zu denken oder werden darin gefördert.

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