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Raus aus der Schule, rauf auf die Bretter: Der Schul-Skikurs der Leibnizschule

Alle siebten Klassen der Leibnizschule erlernen oder vervollkommnen in dieser Jahrgangsstufe eine besondere Sportart: Sie lernen Ski zu fahren. Jeweils zwei Parallelklassen reisen gemeinsam im Januar, Februar oder März für sieben Tage nach Österreich - nach Schönfeld oder Seefeld. Sie lernen innerhalb einer Woche, die verschneiten Hänge mit Spaß und sportlichem Know-How gesund wieder herunterzukommen. Obwohl die meisten Schülerinnen und Schüler noch keine Erfahrungen mit dem Sportgerät Ski besitzen, gelingt es ihnen in der Regel bereits nach wenigen Tagen, sicher und elegant und nicht selten auch sehr flott die Pisten zu meistern.
Sie werden von speziell als Schulskilehrer zertifizierten Sportlehrkräften der Leibnizschule begleitet und trainiert. Diese teilen die Klassen in möglichst homogene Gruppen von maximal zwölf Kindern ein - je nach Kenntnisstand und sportlichem Können. Kinder, die sich unter- oder überfordert fühlen, können täglich die Gruppen wechseln. In den Skigebieten warten rote und blaue Pisten auf Anfänger und Fortgeschrittene, sodass jeder optimal gefördert und gefordert werden kann. In jedem Jahrgang sind sehr viele Anfänger dabei, die meisten von ihnen können nach dem Lehrgang Ski fahren. Aber auch die Fortgeschrittenen lernen dazu, je nach örtlichen Gegebenheiten, z.B. durch Carvingtraining, Übungen zum Erlernen der Kurzschwünge, Buckelpistentraining etc. 
Die Ski-Ausrüstungen werden vor Ort geliehen, wer jedoch eigenes Material besitzt, kann dieses natürlich mitbringen.
Die Unterkünfte sind für Jugendliche geeignet und auf ihre Bedürfnisse eingestellt. Die Klassen bekommen dort Frühstück und ein warmes Abendessen. Tagsüber bieten Berggasthöfe warme Gerichte, aus denen die Kinder auswählen können. Es gibt immer auch Angebote ohne Fleisch oder ohne Schweinefleisch.
Nicht nur das Training auf den Pisten und die gemütlichen Pausen auf dem Berg, sondern auch die gemeinsamen Abende mit Spielen und Entspannung auf den Zimmern stärken die Klassengemeinschaft spürbar. Sich gegenseitig helfen, zusammen die Angst vor dem Lift überwinden, sich ermutigen, mal die Zähne zusammenbeißen, wenn der Wind mal kalt und der Schnee nicht nur pulvrig ist - und zusammen Spaß haben - an die Skifahrt erinnern sich die meisten Klassen noch Jahre später und nennen sie ein Highlight ihrer Zeit an der Leibnizschule.
Die Teilnahme an der Skifahrt ist für alle Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule Pflicht, da sie Teil des Schulprogramms ist und die dritte Sportstunde in der Jahrgangsstufe sieben ersetzt. Der Schul-Skikurs ist eine schulische Veranstaltung, so gilt auch dort sinngemäß die Schulordnung.
Der Preis variiert jedes Jahr leicht, er beträgt momentan 380 Euro. Eine Erstattung ist über einen BUT-Antrag möglich. Dieser Antrag sollte mindestens drei Monate vor Antritt der Fahrt gestellt werden. In diesen Kosten enthalten sind Ausleihe des Skimaterials (Schuhe, Skier, Stöcke, Helm), die Fahrt, die Unterkunft mit Vollpension und der Skipass mit Skikurs. Die Ausleihe beinhaltet nicht die Skikleidung (Jacke, Hose, Brille, Unterwäsche, Socken).
Die Schülerinnen und Schüler erhalten rechtzeitig vor der Fahrt ausführliche Informationen per Elternbrief.
 

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