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Ein Flashmob für den Zusammenhalt - und Beethoven liefert den Soundtrack

"Flashmob" klingt ein bisschen nach Randale und nach Spaß. "Inklusiv" wiederum klingt nach einer liebevollen Aktion für alle. Was also steckt hinter einem "inklusiven Flashmob", der auch noch kombiniert ist mit Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude"?! 
So viel sei verraten: Am ersten Samstag im Mai werden sich 282 Schülerinnen und Schüler von Frankfurter Schulen mit dem Schwerpunkt Musik, dazu Profi-Musiker und Chöre, an der Hauptwache versammeln. Unter ihnen sind 56 Leibnizmusiker und Leibnizsänger, begleitet von Musiklehrer Richard Schmitt-Güngerich. Dieser Flashmob ist also nicht ganz so spontan, wie es sich für einen ordentlichen Flashmob gehört. Aber schließlich soll auch eine Botschaft mit Hand und Fuß vermittelt werden, es soll schön zusammenklingen, gefilmt und weltweit über das Internet verbreitet werden.
Hinter dem musikalischen "Mob" steckt das Netzwerk Inklusion Deutschland e.V.. Sie haben die "Ode an die Freude", die auch als Europahymne bekannt ist, ausgewählt, weil sie "gerade in diesen Zeiten ein Bekenntnis zu mehr Zusammenhalt und Solidarität ist", so die Netzwerkvertreter. Sie übertragen diesen Gedanken auch auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie auf die Gemeinschaft von Menschen aus allen Nationen. So wird die Ode nicht nur gesungen und gespielt, sondern Teile der Ode werden in Gebärdensprache dargestellt werden, für einen Rolli-Tanz von Tänzern und Tänzerinnen im Rollstuhl ist eigens eine Tanzfläche eingeplant.
Die Botschaft der Aktion wird in Form von zwölf Begriffen auf zwölf Schildern sichtbar werden, viele Stimmen werden "Freiheit", "Würde", "Teilhabe", "Respekt" oder "Gemeinschaft" in den Frankfurter Himmel, in die Mikrofone und damit die in die Welt rufen.
Es ist laut Veranstalte erlaubt und erwünscht, die Filmaufnahmen in Webseiten einzubinden oder über Netzwerke zu verbreiten .





erstellt am 12.04.2019   |   » zum Newsarchiv

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