Sie haben es geschafft: Am 25. Februar haben Anir und Linus in der zweiten Runde der Internationale Junior Science Olympiade wieder gezeigt, dass sie sich auf der Überholspur am wohlsten fühlen: Sie haben 45 Minuten Zeit gehabt, um die 24 Fragen des IJSO Qiuz zu beantworten.
Dabei ging es z. B. um die Frage, ob Cranberrysaft, ein Mohnbrötchen, eine Kräuter-Gesichtsmaske oder ein Deo auf Algenbasis einen positiven Drogentest bei einer Urinuntersuchung verursachen können. Warum Spinnen nicht in ihrem eigenen Netz kleben bleiben war eine weitere Frage aus dem Bereich der Biologie. Bei den chemischen Fragestellungen sollte man sich u. a. mit dem Teilchenmodell gut auskennen, eine Reaktionsgleichung ausgleichen oder eine Stoffmenge berechnen können. Das Verbrennungsdreieck war

ebenso gefragt wie das Phänomen der Gefrierpunktserniedrigung bei Streusalz. Auch sollte man sich mit dem Branddreieck auskennen. Aus welchen Gegenständen sich eine Batterie zum Aufladen seines Handys bauen ließe, war eine der kniffligen physikalischen Fragen. Warum man Nudeln mit einer besonders rauen Oberfläche herstellt, war dann weniger schwierig zu beantworten und auch die Frage, warum die Raumanzüge der Astronauten hell und glänzend sind, war aus den Antwortmöglichkeiten leichter herauszufinden.
Bist du jetzt selbst neugierig geworden? Dann schaue dich im Aufgabenarchiv der IJSO um: https://www.scienceolympiaden.de/ijso/ijso-material-aufgaben/aufgabenarchiv-download/ijso-quiz
Bald werden dort auch die diesjährigen Aufgaben und Lösungen zu finden sein.
Für Anir und Linus geht es nun in die 3. Runde: Sie werden nach den Osterferien eine 90-minütige Klausur mit Fragen aus der Biologie, Chemie und Physik an der Leibnizschule schreiben. Auch dann heißt es wieder Daumen drücken – hat ja schon einmal geholfen!
Parallel zum IJSO-Wettbewerb nehmen die beiden auch am Chemie-Wettbewerb „Chemie – mach mit!“ der Universität Frankfurt teil. Hier geht es um Experimente rund um das Vitamin C. Nach Versuchen mit Zitronen- und Orangenbatterien im Rahmen des WU Nawi-Kurses ist ihnen das Arbeiten mit Vitamin C ja schon bestens vertraut. Text und Bilder Jutta Menig-Scholz