Nach einer schönen Zugfahrt am Main entlang erreicht der Zug den Wiesbadener Hauptbahnhof. Die Sonne scheint und der Tag in unserer Landeshauptstadt verspricht spannende und aufregende Debatten.
Die Aufregung ist groß, denn Berlin ist nur eine Debatte entfernt und wartet auf Hessens Debattanten.
Vor dem Hessischen Landtag trifft sich die elf Schülerinnen und Schüler starke Delegation der Leibnizschule um Lejla Sefo (10c). Die Atmosphäre im Landtag stellt sich als äußerst gelassen heraus und zum Vergnügen aller stellt der Landtag hervorragendes Catering bereit. Nach dieser Stärkung bricht die Schülergruppe
 Lejla Sefo (10c) hat die Jury inhaltlich und in ihrem Auftreten überzeugt.
Leibnizschule gemeinsam in den Plenarsaal des Hessischen Landtages auf. Wir können ein wenig Politikluft schnuppern, denn die Zuschauer der Debatte dürfen in der Herzkammer der Demokratie auf den Abgeordnetenbänken Platz nehmen.
Nach dem dramatischen Orchesterstück „oblivion” und der Begrüßung durch die Landtagspräsidentin Hessens, Astrid Wallmann, und den Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, ist es soweit. Lejla bezieht ihren Posten auf dem Podium. Sie bekleidet in der Debatte der Altersgruppe der achten bis zehnten Klassen die "Contra 2" -zur Streitfrage: „Sollen an ausgewählten Fernverkehrsbahnhöfen Sicherheitskontrollen wie am Flughafen durchgeführt werden?” Zunächst halten die Debattierenden jeweils eine zweiminütige Eröffnungsrede. Bereits hier sticht Lejla heraus und glänzt durch ihre Fachkenntnisse. Sie hinterfragt
und kritisiert ihre Kontrahenten und bringt stets neue, durch wohlrecherchierte Fakten gestützte Argumente in die Debatte ein. So ist zum Beispiel die Sicherheitsmaßnahme sinnlos, wenn potenzielle Kriminelle an Zwischenhalten der Fernzügen zusteigen. Auf diesen Einwand weiß dann die Pro-Seite nichts mehr
zu entgegnen und bemüht sich schnell, das Gespräch in eine neue Richtung zu lenken. Lejla beendet die Debatte dann mit ihrer Schlussrede, die im Sarg ihrer Gegner den letzten Nagel einhämmert.
Auch das große Publikum im Landtag ist der Meinung: Die Kontra-Seite hat die Debatte gewonnen!!
Nach dieser aufreibenden und anspruchsvollen Debatte geben die Juroren den Debattanten ein personalisiertes Feedback, das bei Lejla äußerst positiv ausfällt. Das schlägt sich auch in der Platzierung nieder, denn Lejla erhält den zweiten Platz und ist damit für die Qualifikationstage für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.
Nach der folgenden Debatte der Jahrgänge elf bis 13
Schulleiter Benjamin Metz und ihre Betreuerin als Deutschlehrerin, Patrizia Vullo, waren überzeugt, dass Leja ihre Sache seht gut machen würde.
gibt es zum Abschluss ein PR-Event im Musiksaal des historischen Schlosses am Landtag.
Lejla ist Hessens zweitbeste Debattierende und kann bald die Leibnizschule in Berlin bei der Bundesqualifikation vertreten. Herzlichen Glückwunsch Lejla und viel Erfolg in Berlin!
Frederik Noeske, 10b